Ergreife die Chance der Angst

Lesezeit: 15min

Jeder von uns kennt das WORT Angst.

Kennst du auch das GEFÜHL Angst? Wenn sie von einem Moment auf den anderen auf dich zuschlägt?

Wenn sie deinen Körper komplett einnimmt und du k.o. am Boden liegst? Du keine Chance bekommst zu reagieren, weil die Angst

sich schon auf deinen Brustkorb ausgebreiten hat und den ganz fest runter drückt, sodass du Schwierigkeiten hast zu atmen.

Ihre negative Energie schlingt sich um deinen Hals und drückt den ganz fest zu, dass du fast unmächtig wirst.

Du keuchst und versuchst Atem zu holen, dass dir sehr schwer fehlt. Du kannst schreien, doch niemand hört dich.

Dein Kopf fühlte sich an als wärst du betrunken, dein Körper baumelt von links nach rechts und gleichzeitig wird dir sehr schwummrig.

Doch bevor du UNMÄCHTIG wirst, kommt ein Engel in Menschengestalt und reicht dir seine helfende Hand.

MEINE RETTENDE HAND

befreite mich von der Angst, von den dunklen Stunden und brachte mir die Sonne in meinen Körper wieder zurück.

Die Liebe, die ich durch meinen Ehemann erfahren durfte, kann man mit Worten nicht erklären.

Ich kann nur soviel sagen, dass er für mich das Beste ist und wir jede Minute unseres Lebens genießen.

Denn durch sein Verständnis, seine unendliche Geduld, lernte ich endlich Hilfe anzunehmen und schaffte es keine Angst vor der Angst mehr zu haben.

In diesen schwierigen Zeiten wo mein Körper von der Angst dominiert wurde,  war eine Panikattacke und in Folge bekam ich die Diagnose Burnout.

Auch wenn die Angst für dich nur ein Wort ist, so hat sie auch ein Gefühl auf das man achten sollte.

Denn die Angst gehört zu dir wie das Gefühl des Glücklichseins.

Angst Auge2

Darf ich mich vorstellen: Ich bin das Gefühl ANGST

Ich krieche durch die Ritzen und bleibe in den Kleidern hängen, ich verflache das Atmen und verenge den Platz eines Menschen in der Welt.
Vor mir, der Angst, haben viele Menschen Angst. Dabei bin ich doch so nützlich. Vielleicht hängt mein schlechter Ruf damit zusammen, dass immer,
wenn man mich spürt, auch das UNGLÜCK präsent wird, dass ich gerade verhindern will.
Die Angst vor dem Autounfall wird begleitet von Bildern eines solchen Unfalls, obwohl ich ihn gerade verhindern möchte.
Also muss ich wohl damit leben, dass ich einen schlechten Beigeschmack verursache.

Jeder braucht mich, doch niemand liebt mich.
Manchmal werde ich geradezu dazu angestiftet, meine Bedrohlichkeit aufzublähen oder mich als fantastisch-böse Gestalt zu verkleiden.
Erwachsene engagieren mich in dieser Rolle gerne für ihre Kinder, um sie zu erziehen, bestimmte Dinge zu tun oder zu lassen.
Kein Wunder, wenn mich dann die Kinder nicht lieben und als Erwachsene meistens nur Verachtung für mich übrighaben.

 

Normalerweise bin ich eine umgängliche Gesellin.

Ich komme, wenn ich vonnöten bin, und gehe wieder, wenn ich meine Arbeit getan habe. Doch manchmal stecke ich fest.
Vielleicht wurde ein Mensch so existenziell von einer Bedrohung erschüttert, dass er meint, mich immer und überall zu brauchen.
Vielleicht lebt oder lebte ein Mensch in einer Umgebung, die so voll mit mir war, dass er gar nicht mehr weiß, ob ich zu ihm gehöre oder zu anderen.

Manchmal überfalle ich auch Menschen, ganz plötzlich mitten in der Nacht oder bei einer harmlosen Tätigkeit. Das mache ich dann,
wenn ich lange im Verborgenen in diesem Menschen schlummere oder eingesperrt bin und sich dann ein Türchen öffnet, durch das ich ausbrechen kann.

 

Angst Auge2

Auch ich, die ANGST, habe ANGST

Vor der LIEBE fürchte ich mich, sie kann mich UMBRINGEN 

 

Quelle: Auszug aus dem Buch: Das ABC der Gefühle (Udo Baer, Gabriele Frick-Baer-Verlag Beltz)

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2 Kommentare

  1. Veröffentlicht von MaywAyLEX am 12. Januar 2022 um 7:04

    Ein sehr spannendes Thema, so ehrlich erzählt. Finde ich gut. Ich freue mich auf viele weitere Einblicke.

  2. Veröffentlicht von GaFe am 17. Januar 2022 um 22:54

    Sehr cooler Text! Weiter so! 😀

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